Gekauft wird auf der Produktseite, gefunden wird ein Shop oft über die Kategorie. Wer nach „Küchenrückwand Kunststoff“ sucht, will eine Auswahl sehen, kein einzelnes Produkt.
Das Problem mit leeren Kollektionen
Eine Kollektion ohne Text besteht für Google aus Produktnamen und Preisen. Daraus lässt sich kaum ablesen, wofür die Seite ranken soll. Für Suchanfragen mit viel Volumen reicht das selten.
Eine Kategorie ohne Text ist für Google eine leere Seite.
Wo der Text hingehört
- Oben ein bis zwei Sätze. Sie sagen, was es hier gibt, und enthalten den Hauptbegriff. Mehr nicht, die Produkte sollen sichtbar bleiben.
- Unten der ausführliche Teil. Unter dem Produktraster ist Platz für Beratung: Unterschiede zwischen Materialien, Einsatzbereiche, Pflege, häufige Fragen.
Was drinstehen sollte
Schreib für Menschen, die sich noch entscheiden. Welche Variante passt zu wem? Worauf sollte man achten? Die Fragen, die dein Kundenservice zu dieser Kategorie bekommt, sind die beste Vorlage. Dazu die Frage-Keywords aus der Search Console, für die die Kategorie schon angezeigt wird.
Gliedere den unteren Teil mit Zwischenüberschriften. Drei kurze Abschnitte sind besser als ein langer Block.
Woran du Erfolg misst
Notiere vorher die Begriffe, für die die Kategorie auf Position 8 bis 30 steht und mindestens 30 Impressionen hat. Das sind deine Chancen-Keywords. Vier bis acht Wochen nach dem neuen Text vergleichst du dieselbe Liste: Hat sich die Position verbessert, hat der Inhalt gewirkt.
Häufige Fragen
Wie lang sollte ein Kategorietext sein?
Oben ein bis zwei Sätze, unten so viel, wie echte Fragen beantwortet werden. Text nur für die Länge bringt nichts.
Kann ich Kategorietexte in Shopify pflegen?
Ja, über die Beschreibung der Kollektion. Für einen zweiten Textblock unter den Produkten braucht es ein Metafeld oder einen eigenen Abschnitt im Theme.