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Performance Max: Warum du erst ab 30 Conversions starten solltest

Performance Max: Warum du erst ab 30 Conversions starten solltest

„PMax lief die ersten zwei Wochen richtig gut, jetzt steht die CTR bei 0,3 Prozent.“ Diesen Satz hören wir oft. Meist wurde die Kampagne zu früh gestartet.

Wie Performance Max lernt

Performance Max spielt deine Anzeigen über alle Google-Kanäle aus: Suche, Shopping, YouTube, Display, Discover, Gmail und Maps. Wem welche Anzeige gezeigt wird, entscheidet der Algorithmus. Grundlage dafür sind deine Conversions.

Mit wenigen Käufen im Konto fehlen ihm die Muster. Also testet er breit, verteilt dein Budget auf Display und YouTube und findet die Käufer eher zufällig als gezielt, während die Lernphase weiter Geld kostet.

Unsere Faustregel liegt bei 30 Conversions

Wir starten PMax erst, wenn das Konto mindestens 30 Conversions in den letzten 30 Tagen hat. Ab dieser Menge erkennt der Algorithmus, welche Nutzer kaufen, und lernt nicht mehr aus Rauschen.

Bis dahin fährst du Standard-Shopping. Dort siehst und steuerst du Suchbegriffe genauer, kannst Produkte gezielt steuern und sammelst die Conversions, die PMax später braucht.

Was ein zu früher Start kostet

  • Die Lernphase zieht sich, und Budget fließt in Kanäle, die nicht verkaufen.
  • Gute Anfangswerte kommen oft von Markensuchen, die auch ohne Anzeige gekauft hätten.
  • Ein Neustart setzt die Lernphase wieder auf null.

Wenn es so weit ist

  • Teile das Sortiment in Asset-Gruppen nach Produktleistung, statt eine Kampagne fürs ganze Sortiment anzulegen.
  • Sortier schwache Assets regelmäßig aus.
  • Schließ deine Markenbegriffe aus, damit PMax sich keine Brand-Käufe gutschreibt.
  • Erhöhe Budget in Schritten von 10 bis 20 Prozent.

Zähl nur Conversions, die echt sind. Fehlt ein Teil durch Browser-Tracking, erreichst du die 30 später als nötig. Server-Side Tracking hilft, die Schwelle schneller zu erreichen.

Häufige Fragen

Kann ich PMax auch mit weniger Conversions starten?

Technisch ja, Google erlaubt es. In der Praxis lernt die Kampagne mit wenigen Daten langsam und gibt viel Budget für Tests aus. Standard-Shopping ist für den Start meist günstiger.

Zählen Micro-Conversions wie „In den Warenkorb“ mit?

Für die Optimierung solltest du auf Käufe setzen. Micro-Conversions als primäres Ziel bringen dir viele Warenkörbe, aber nicht unbedingt Bestellungen.