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Google Ads Budget: Nur Produkte bewerben, die Gewinn bringen

Google Ads Budget: Nur Produkte bewerben, die Gewinn bringen

Viele Shopping-Kampagnen bewerben das ganze Sortiment mit einem Ziel-ROAS. Das Budget fließt dann dorthin, wo Google Umsatz sieht, nicht dorthin, wo du Geld verdienst.

Drei Gruppen im Sortiment

  • Gewinner: gute Marge, verkaufen sich über Anzeigen. Hier gehört das Budget hin.
  • Geldverbrenner: viele Klicks, kaum Käufe oder zu wenig Marge für die Werbekosten.
  • Zombies: bekommen fast keine Impressionen und laufen unsichtbar mit.

Diese Einteilung machst du am besten mit dem Deckungsbeitrag pro Artikel. Ein Produkt mit hohem ROAS und dünner Marge kann mehr Geld kosten als eins mit niedrigerem ROAS und guter Marge (ROAS richtig lesen).

So verteilst du das Budget

  1. Gewinner in eine eigene Kampagne oder Asset-Gruppe mit eigenem Budget.
  2. Geldverbrenner ausschließen oder mit höherem Ziel-ROAS deutlich bremsen.
  3. Zombies nicht extra bewerben. Lass sie über Cross-Selling im Warenkorb mitlaufen.

Ein Bestseller ohne Lagerbestand ist die teuerste Anzeige im Konto. Prüf deshalb auch, ob die Gewinner lieferbar sind.

Regelmäßig neu sortieren

Margen, Preise und Saison ändern sich. Schau deshalb einmal im Monat, welche Produkte die Gruppe gewechselt haben, denn ein Gewinner aus dem Frühjahr kann im Herbst schon zum Geldverbrenner geworden sein.

Häufige Fragen

Soll ich Produkte ohne Verkäufe aus Google Shopping entfernen?

Nicht aus dem Feed, aber aus der beworbenen Kampagne. Im Feed bleiben sie für kostenlose Einträge und spätere Tests verfügbar.