Strategie

Ein Kanal zuerst: Warum überall ein bisschen nicht skaliert

Ein Kanal zuerst: Warum überall ein bisschen nicht skaliert

Ein bisschen Google, ein bisschen Meta, dazu TikTok, weil es alle machen. Bei kleinem Budget heißt das: Kein Kanal bekommt genug Daten, um gut zu werden.

Warum Streuen schadet

Jede Werbeplattform lernt aus Conversions. Teilst du 3.000 Euro auf vier Kanäle auf, sammelt jeder nur einen Bruchteil der Käufe, alle bleiben länger in der Lernphase, und am Ende liefert keiner stabile Ergebnisse.

Dazu kommt deine Zeit. Vier Konten wollen gepflegt, getestet und ausgewertet werden.

Wer alles bewirbt, bewirbt nichts.

Welcher Kanal zuerst?

Das hängt davon ab, wie deine Kunden kaufen:

  • Google Ads, wenn nach deinem Produkt gesucht wird. Dann holst du Nachfrage ab, die schon da ist.
  • Meta, wenn dein Produkt erst gezeigt werden muss, damit jemand es will. Dann weckst du Nachfrage.

Wann der zweite Kanal dazukommt

Erst wenn der erste profitabel läuft: Dein CAC liegt stabil unter der Grenze und zusätzliches Budget bringt keinen proportionalen Mehrumsatz mehr. Dann lohnt sich der nächste Kanal.

Prüfe ab dann jede Woche den MER. Er zeigt, ob der zweite Kanal neuen Umsatz bringt oder nur Käufe für sich beansprucht, die der erste ohnehin geholt hätte.

Häufige Fragen

Ab welchem Budget lohnt sich ein zweiter Werbekanal?

Nicht ab einem festen Betrag, sondern wenn der erste Kanal profitabel läuft und mehr Budget dort kaum noch zusätzlichen Umsatz bringt.